Was kommt in die Ahle Wurscht?

Was kommt in die Ahle Wurscht?

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  Hausmacher Wurst

Wurst ist ein sehr altes Lebensmittel. Schon in der Antike wurde die Wurst geschätzt. Homer erwähnte die Wurst sogar in seiner Odyssee. Die Griechen und Römer waren es auch, die für die Verbreitung der Wust auf dem europäischen Kontinent sorgten.

2000 Jahre später steht die Wurst etwas im Abseits. Viele Menschen haben ihre Ernährungsgewohnheiten umgestellt und ernähren sich bewusster. Der Konsum von Wurst passt da scheinbar nicht in das Bild einer modernen Ernährung. Schließlich weiß man als Verbraucher auch nie so genau, was eigentlich in der Wurst so alles drin ist. 

Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden“, diese Zitat wird gerne Bismarck zugeschrieben. Tatsächlich ist es so, dass der Verbraucher bei Wurstprodukten aus industrieller Fertigung wenig über die Zusammensetzung und die Qualität des verwendeten Fleischs erfährt. Wurstfleisch für die industrielle Fertigung hat oft eine lange Odyssee, quer durch Europa hinter sich. Die Verarbeitung erfolgt zumeist im gefrorenen Zustand. In unserer Nordhessischen Ahlen Wurscht können wir so ein Fleisch nicht verwenden. Um den typischen Geschmack zu erzielen, müssen wir das Fleisch schlachtwarm verarbeiten. Mit gefrorenem Fleisch wäre der charakteristische Geschmack unserer Ahlen Wurscht überhaupt nicht zu erreichen. Die Warmfleisch-Verarbeitung ist aufwendiger, zahlt sich aber aus!

Selbstverständlich spielt auch die Würzung der Ahlen Wurscht eine wichtige Rolle. Bei der industriellen Wurstfertigung wird oft Nitritpökelsalz zur Konservierung eingesetzt. Nitritpökelsalz ist in den vergangenen Jahren in Verruf geraten, weil es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Nitritpökelsalz darf bei der Herstellung der Ahlen Wurscht nicht verwendet werden. Für unsere Ahle Wurscht wird ausschließlich ein Salpeter-Zucker Gemisch verwendet. Mit frischem Knoblauch und Pfeffer runden wir den Geschmack unserer Wurst ab.

Wie es nach der Würzung weitergeht, erfahren Sie in der kommenden Woche.

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